1.: Weihnachten in Wolperting

In Wolperting gibt es einen Brauch: Jedes Jahr zu Weihnachten hat ein anderer Wolpertinger die ehrenhafte Aufgabe, den aus Eiskristall geschliffenen Stern auf die Spitze des Weihnachtsbaums zu hängen.
Letztes Jahr war ein Wolpertinger namens Fabius von Florinth an der Reihe, der bekannt dafür war ganz Wolpi-untypisch extrem tollpatschig zu sein. Besonders sein Bruder Kalifax von Florinth zog ihn immer wieder damit auf. 
Die Wolpertinger sahen also beunruhigt zu, wie Fabius auf die hohe Feuerwehrleiter kletterte. Vorsichtig hielt er den Kristallstern fest. Alle blickten hinauf und hielten den Atem an, als sie sahen, wie er auf der Leiter hin-und herschwankte. Dann hatte er die oberste Sprosse erreicht. Er streckte die Arme zur Spitze der Tanne aus, ein wenig verblüfft von seinem eigenen Schwindelgefühl, aber durchdrungen von der großen Bedeutung dieses Augenblicks. Genau in diesem Moment konnte sich Kalifax nicht mehr zurückhalten und schrie: "Achtung, Fabius! Vorsicht!" Überrascht wandte Fabius den Kopf. Seine Hand war gerade dabei, den Stern auf die Spitze der Tanne zu setzen! Da ließ er den geschliffenen Kristall los...
Ein schmerzhaftes Stöhnen erklang aus den Kehlen der Versammelten! Sie sahen den Stern niedersausen, beobachten, wie er sich in der Luft drehte und dann auf dem gefrorenen Boden in winzige Stückchen zerbrach.
Stille. Dann ertönte erneut Kalifax´Stimme: "Habt ihrs gesehen? Ich wusste es! Nichts, aber auch garnichts kann man Fabius anvertrauen. Ich habs euch ja gesagt..."
Klong! Ein dumpfer Schlag. Die Ruhe kehrte wieder ein und der Wolpertinger Kamino, der genau hinter Kalifax stand, gab dem Schmied seinen Hammer zurück. Irgendjemand in der Menge sagte: "Aber es war nicht sein Fehler!" Und ein anderer: "Er hat ihn ja nicht absichtlich fallen lassen!" Von den Wolpertingern stieg eine solche Welle der Sympathie und Freundschaft zu Fabius hinauf, dass ein kleines Wunder geschah. Dieser traute seinen Augen nicht. Da, gerade neben ihm, formte sich ein neuer Kristall, größer und schöner noch als der vorherige!
Da verstanden die Wolpertinger, dass Freundschaft ganz erstaunliche Dinge vollbringen kann. Das Fest war in diesem Jahr besonders schön und alle konnten sich über schöne Geschenke freuen. Selbst Kalifax.         (Nach Yvan Delporte)
 

2.: Unter deinen Flügeln

Ich hab heute in meinem Adventskalender ein schönes Gedicht gefunden, dass ich an dieser Stelle für funnyhirn, die mir in letzter Zeit sehr bei meiner Streßverarbeitung hilft, rezitieren möchte.

Unter deinen Flügeln kuschle ich mich ein.
Weiß, dass du mir nah bist, immer für mich da bist,
lieber Engel mein.

Sage dir vorm Schlafen das, was ich bereu.
Ich kann dir erzählen, wenn mich Sorgen quälen
und wenn ich mich freu.

Brauch nicht Angst zu haben, denn du bist ja hier,
hälst zu allen Zeiten, auch in Schwierigkeiten
wie ein Freund zu mir.

Unter deinen Flügeln kuschle ich mich ein.
Weiß, dass du mir nah bist, immer für mich da bist,
lieber Engel mein.

3.: Mein liebstes Shakespearegedicht:
Menschen sind (wie jeder weiss) nicht unbedingt gern gesehene Gäste...Aber manche haben doch einiges aufm Kasten. So dieser hier. Er hat ein Gedicht geschrieben, dass ich wunderschön finde und an dieser Stelle rezitieren möchte:

Ich Liebe Dich, bin Toll, verrückt, von Sinnen.
Zum Glockenspiel machst Du mein Herz,
nichts was Du Liebste tust kann entrinnen,
in meinem Schmerz.
Ein jeder Blick von Dir lässt mich vor Sehnsucht,
zittern und erbeben,
schenktest Du mir deine Liebe,
ich geb´ dafür mein Leben.

4.:An einen Freund:
Dieses Gedicht ist yenna gewidmet. Auch wenn wir uns nicht immer verstehen, hoffe ich doch dass wir immer zusammenhalten können.

Ein Freund ist schwer zu finden.
Ein Freund ist leicht zu verlieren.
Ein Freund lacht mit dir wenn du dich freust.
Ein Freund weint mit dir wenn du trauerst.
Ein Freund spendet Trost wenn du am Boden bist.

Ein Freund hilft dir, wenn die anderen sich abwenden.
Ein Freund braucht dich wie du ihn.
Ein Freund teilt deine Träume mit dir.
Ein Freund teilt seine Träume mit dir.

Ein Freund ist das wertvollste auf der Welt.
Ein Freund ist Freude
Ein Freund ist Liebe
Ein Freund ist Leben
Ein Freund ist ein Teil von dir
(nach Hyozan-Ray, dem weissen Tiger vom schwarzen Felsen)

Zugegeben: Keine grosse Lyrik...Dafür Gedanken, die aus mir selbst kommen...

Momentan habe ich viel zu viel zu tun... Kunst- oder Geschichtenliebhaber werden noch etwas warten müssen, bis es weiteres zu lesen gibt...

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